Banded Iron Ore

Banded Iron Formations (gebändertes Eisenerz) in Südafrika. Diese Formation enstand im Proterozoikum vor 2,5 Mrd. Jahren.

Diamanten in Pipes

Big Hole in Kimberley (Südafrika). Abbau von Diamanten, die durch die vulka- nischen Pipes (Durchschlagsröhren) aus dem Mantel an die Oberfläche transportiert wurden.

Riffe in den Dolomiten

Riffe in den Dolomiten mit Schichtung, die die Wachstumsrichtung anzeigen. Ablagerung von Riffschutt und Vulkaniten im Becken.

Störungen

Steilgestellte Schichten in Schonen, Schweden. Verstellung der Schichten als Teil der Tornquist-Linie in der Kreide.

Meteoriten-Krater

Der Meteoriten-Krater von Vredefort, der nur noch teilweise erhalten ist. Steil gestellte Schichten sind dort erkennbar.

Badewanne

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Badewanner

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Gold

Witwatersrand-Konglomerat, das auf Gold abgebaut wird. In der Matrix ist neben Pyrit Gold enthalten.

Schonen

Kohle-Flöze in Schonen, Südschweden. Interessante Aufschlüsse der tektonischen Phasen im Mesozoikums.

Kohleflöze

Kohleflöze, die mit den anderen Schichten der Tornquist-Zone in Schweden steil gestellt wurden.

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Wasserkreislauf

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Der hydrologische Zyklus (Wasserkreislauf) wird bestimmt durch die Orts- und Zustandsveränderungen des Wasser. Diese wird von Wasserflächen verdunstet, fällt als Niederschlag auf den Boden und Pflanzen, versickert und fließt ober- und unterirdisch ab oder bewegt sich in Flüssen und als Grundwasser auf Vorfluter zu.

DIN-Norm

Das Grundwasser ist Teil des Wasserkreislaufs. Die durch Luftmassen transportierte Feuchtigkeit geht als Niederschlag zur Erde. Ein Teil davon verdunstet und ein Teil fließt ober- und unterirdisch ab. Dieser Vorgang wird durch die hydrologische Grundgleichung (DIN 4049-3) beschrieben, die aber nur für längere Zeiträume gilt: 

hN = hV + hA

    hN:Niederschlag (500 mm/a im Osten und 800 mm/a im Nordwesten)
    hV: Verdunstung (mittlere Rate 530 mm/a)
    hA: Abflussrate (mittlere Rate 260 mm/a)

Für kürzere Zeiträume gilt:

hN = hV + hA0+ (hR - hB)

    hAo: oberirdische Abflussrate (Bäche, Flüsse)
    hR: Rücklage, Vergrößerung des Wasservorrats
    hB: Aufbrauch, Verkleinerung des Wasservorrats

In diese Gleichung gehen auch jährliche witterungsbedingte Schwankungen des Niederschlags, der Verdunstung und des Abflusses ein. Rücklage und Aufbrauch spielen im Rhythmus des Jahres eine große Rolle.

Die Aufnahme dieser hydrologischen Basisdaten erfolgt durch die Meteorologischen und Gewässerkundlichen Dienste. Die Niederschlags- und klimatologischen Daten werden vom deutschen Wetterdienst Offenbach erfasst.

Nach der hydrologischen Grundgleichung wäre der hydrologische Zyklus ein jetztzeitlicher Vorgang, aber dies ist aus hydrogeologischer Sicht nicht richtig, denn das Grundwasser ist nach dem Alter geschichtet. Die ältesten Wässer sind die konnaten Wässer, welche synsedimentäre fossile Wässer sind, die nicht am Wasserkreislauf teilnehmen.

Die Grundwässer werden wie folgt gegliedert:

1. Umsatzwässer 

  • nehmen jährlich oder in Perioden weniger Jahre am Wasserkreislauf teil
  • zirkulieren im oder über dem Niveau der Vorfluter

2. Vorratswässer

  • sind nicht in den periodischen Wasserkreislauf einbezogen
  • zirkulieren unterhalb dem Niveau des Vorfluters

3. Tiefenwässer

  • länger als menschlich-historische Zeiten im Untergrund und nicht am Wasserkreislauf beteiligt
  • genaue Abgrenzung nicht möglich, deshalb auch als "Tiefe Grundwässer" bezeichnet
  • nehmen für die Gewinnung von nutzbarem Grundwasser an Bedeutung zu
  • auch Verwendung als Speicher oder Versenkungsraum für flüssige Abfälle oder Abwässer

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. April 2009 um 11:18 Uhr