Banded Iron Ore

Banded Iron Formations (gebändertes Eisenerz) in Südafrika. Diese Formation enstand im Proterozoikum vor 2,5 Mrd. Jahren.

Diamanten in Pipes

Big Hole in Kimberley (Südafrika). Abbau von Diamanten, die durch die vulka- nischen Pipes (Durchschlagsröhren) aus dem Mantel an die Oberfläche transportiert wurden.

Riffe in den Dolomiten

Riffe in den Dolomiten mit Schichtung, die die Wachstumsrichtung anzeigen. Ablagerung von Riffschutt und Vulkaniten im Becken.

Störungen

Steilgestellte Schichten in Schonen, Schweden. Verstellung der Schichten als Teil der Tornquist-Linie in der Kreide.

Meteoriten-Krater

Der Meteoriten-Krater von Vredefort, der nur noch teilweise erhalten ist. Steil gestellte Schichten sind dort erkennbar.

Badewanne

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Badewanner

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Gold

Witwatersrand-Konglomerat, das auf Gold abgebaut wird. In der Matrix ist neben Pyrit Gold enthalten.

Schonen

Kohle-Flöze in Schonen, Südschweden. Interessante Aufschlüsse der tektonischen Phasen im Mesozoikums.

Kohleflöze

Kohleflöze, die mit den anderen Schichten der Tornquist-Zone in Schweden steil gestellt wurden.

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Hydrogeologie

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WasserDie Hydrogeologie ist ein Teilgebiet der Geologie. Sie ist die Wissenschaft von den Eigenschaften des Wassers in den Hohlräumen der Lithosphäre und den Wechselwirkungen mit dem Gestein (DIN 4049-1). 

Aufgaben

  • Abschätzen, Erschließen und Nutzung von Grundwasser-Vorräten
  • Schutz des Grundwassers (DVGW Arbeitsblatt), aufgrund der Gefährdung durch Umwelteinflüsse
  • Erkenntnis und Erhaltung der Grundwasser-Beschaffenheit

Dargestellt werden die Informationen in hydrogeologischen Karten. Die Grundlagen hierfür bilden hydrogeologische Untersuchungen.

Die Hydrogeologie ist eine sehr junge interdisziplinäre Wissenschaft, die sich aus Teilen der Geologie, Hydrologie, Bodenkunde, Hydraulik, Meteorologie, Physik, Chemie, Biologie u.a. zusammensetzt. Die Grundsätze für ein Studium hat der Würzburger Kreis der Fachsektion Hydrogeologie in der DGG (FH-DGG 1993) zusammengefasst.

Gesetze

Der gesetzliche Schutz des Bodens ist durch das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) vom 17.03.1998 geregelt. Der Bodenschatz Grundwasser gehört zur Daseinsvorsorge des Menschen und zur Erhaltung der Lebensqualitäten. Auf europäischer Ebene schützt die "Richtlinie des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik" (Wasserrahmen-Richtlinie WRRL vom 2.12.2000) das Grundwasser. Diese Richtlinie enthält Angaben zum Schutz und zur Verbesserung der Zustände aller aquatischen Systeme und Grundwässer. Sie leistet einen Beitrag zum Schutz des Meeres, der Verminderung der Auswirkung von Hochwässern und Dürren sowie zur Reduzierung der Grundwasserverschmutzung mit giftigen Substanzen. Das zentrale Element der Richtlinie sind die Flussgebiete, in denen das gesamte Gebiet, aus welchem der Oberflächenabfluss zur Flussmündung ins Meer gelangt, inbegriffen ist.

Aus hydrogeologischer Sicht sind die Begriffs- und Inhaltsdefinitionen das Grundwasser betreffend der Richtlinie weniger gelungen. 

Hydrologischer Kreislauf

Im hydrosphärischen Kreislauf befindet sich eine Wassermenge von ca. 1 400 000 x 1012 m3. Von dieser Menge sind 2,5% Süßwasser und davon sind wiederum 30% Grundwasser. Das Trinkwasser wird zu 73% aus Grundwasser gefördert. Der Wasserverbrauch in Deutschland ist rückläufig, daher müssen künftige Bemühungen davon handeln die Wasserbeschaffenheit zu erhalten. In Deutschland wurden im Jahr 1984 ?? Die größten Wasserverbraucher in Deutschland sind die Industrie und Elektrizitätswerke.

Das Grundwasser wird heute in 90% der Fälle durch Heizöl verschmutzt, aber es spielen auch chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW) und Nitrat eine große Rolle. Weiterhin werden Grundwasserverunreinigungen saniert werden, d.h. es müssen Deponien abgedichtet werden, Schadstoffe an der Ausbreitung im Grundwasser gehindert werden, hydraulische Sanierungmaßnahmen und biologische In-Situ Reinigungen durchgeführt werden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. April 2009 um 06:19 Uhr