Banded Iron Ore

Banded Iron Formations (gebändertes Eisenerz) in Südafrika. Diese Formation enstand im Proterozoikum vor 2,5 Mrd. Jahren.

Diamanten in Pipes

Big Hole in Kimberley (Südafrika). Abbau von Diamanten, die durch die vulka- nischen Pipes (Durchschlagsröhren) aus dem Mantel an die Oberfläche transportiert wurden.

Riffe in den Dolomiten

Riffe in den Dolomiten mit Schichtung, die die Wachstumsrichtung anzeigen. Ablagerung von Riffschutt und Vulkaniten im Becken.

Störungen

Steilgestellte Schichten in Schonen, Schweden. Verstellung der Schichten als Teil der Tornquist-Linie in der Kreide.

Meteoriten-Krater

Der Meteoriten-Krater von Vredefort, der nur noch teilweise erhalten ist. Steil gestellte Schichten sind dort erkennbar.

Badewanne

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Badewanner

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Gold

Witwatersrand-Konglomerat, das auf Gold abgebaut wird. In der Matrix ist neben Pyrit Gold enthalten.

Schonen

Kohle-Flöze in Schonen, Südschweden. Interessante Aufschlüsse der tektonischen Phasen im Mesozoikums.

Kohleflöze

Kohleflöze, die mit den anderen Schichten der Tornquist-Zone in Schweden steil gestellt wurden.

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Miller-Versuch

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Forscher haben in alten Wasserporben Millers Verbindungen gefunden, die Miller nicht analysiert hatte. Aber die Verbindungen wurden in Proben eines zweiten Versuchs gefunden, dessen Ergebnisse er nicht publizierte, da sie sich nicht vom ersten Versuch unterschieden. Mit den neuen Techniken war aber eine Analyse weiterer Stoffe möglich. Die Ergebnisse geben weitere Hinweise zur Entstehung des Lebens.

Versuchsaufbau 

Bekannt ist der Miller-Versuch von 1953 zur Entstehung des Lebens schon lange. Durch diesen Versuch konnte die Entstehung von Aminosäuren unter den Bedingungen der Uratmosphäre simuliert werden. Miller füllte einen Kolben mit des Gasen Wasserstoff (H2), Methan (CH4) und Ammoniak (NH3), zu denen er verdunstetes Wasser zuströmen ließ. In diesem Gemisch ließ er Entladungen aus Elektroden auslösen, die die Blitze darstellen, die in den ersten Millionen Jahren der Erde häufig auftraten. Dadruch entstanden Ionen und freie Radikale, die beim Abkühlen zu langkettigen organischen Verbindungen reagierten. Dabei entstnaden besonders Aminosäuren, verschiedene Kohlenhydrate, Lipide sowie alle RNA-Basen. Die gebildete "Ursuppe" wurde dem verdunstenden Wasser wieder zugeführt.

Neue Ergebnisse 

Da Miller als guter Forscher seine Proben beschriftet und archiviert hat, haben Forscher nach Millers Tod 2007 die Proben mit moderner Technik untersucht. Sie haben in den Wasserproben von Miller Aminosäuren gefunden, die damals nicht analysiert wurden. Allerdings sind dies die Proben von einem zweiten Versuch, den Miller durchführte. Aber er fand mit der damaligen Technik keine anderen Verbindungen als in seinem ersten Versuch. In dem zweiten Versuch baute er eine kleine Modifikation ein: Vor der Einleitung von Wasserdampf in den Glaskolben mit der "Uratmosphäre" baute er ein Düse und eine querverbindung zum absteigenden Rohr mit dem abkühlenden Wasser ein, wodurch Miller vulkanische Aktivität nachahmen wollte.

Die Ergebnisse geben weitere Hinweise auf die Hypothesen der Geowissenschaftler, die annehmen, dass die vulkanische Aktivität zur Entstehung des Lebens beitrug.

Artikel bei spektrumdirekt.de

Artikel bei Spiegel online (spiegel.de)

Erklärung des Miller-Versuchs mit anschaulichen Darstellung des Experiments 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Dezember 2008 um 18:34 Uhr