Banded Iron Ore

Banded Iron Formations (gebändertes Eisenerz) in Südafrika. Diese Formation enstand im Proterozoikum vor 2,5 Mrd. Jahren.

Diamanten in Pipes

Big Hole in Kimberley (Südafrika). Abbau von Diamanten, die durch die vulka- nischen Pipes (Durchschlagsröhren) aus dem Mantel an die Oberfläche transportiert wurden.

Riffe in den Dolomiten

Riffe in den Dolomiten mit Schichtung, die die Wachstumsrichtung anzeigen. Ablagerung von Riffschutt und Vulkaniten im Becken.

Störungen

Steilgestellte Schichten in Schonen, Schweden. Verstellung der Schichten als Teil der Tornquist-Linie in der Kreide.

Meteoriten-Krater

Der Meteoriten-Krater von Vredefort, der nur noch teilweise erhalten ist. Steil gestellte Schichten sind dort erkennbar.

Badewanne

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Badewanner

Die Struktur Pastors Badewanne enstand durch den plötzlichen Austritt von Sedimenten, die darunter lagen.

Gold

Witwatersrand-Konglomerat, das auf Gold abgebaut wird. In der Matrix ist neben Pyrit Gold enthalten.

Schonen

Kohle-Flöze in Schonen, Südschweden. Interessante Aufschlüsse der tektonischen Phasen im Mesozoikums.

Kohleflöze

Kohleflöze, die mit den anderen Schichten der Tornquist-Zone in Schweden steil gestellt wurden.

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Geologie, Fotografie und Musik

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Geschichte der Forschung

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In der über 200jährigen Geschichte der Geologie gab es zwei große Auseinandersetzungen. In der ersten wurde über die Wurzeln der Vulkane gestritten. Die Anhänger diese Streits wurden nach den Göttern der Unterwelt benannt. Ende des 18. Jahrhunderts standen die Neptunisten den Vulkanisten gegenüber.

Vulkanologie

HumboldtDie Neptunisten, wozu Humboldt, Buch und Goethe gehörten, stellten sich vor, dass die vulkanischen Gesteine aus dem Meerwasser abgeschieden wurden.

Die Vulkanisten gingen davon aus, dass eine Schmelze austritt, die an der Erdoberfläche erstarrt. Dazu gehörte später Humboldt. Beide Theorien erklärten die hohen Temperaturen durch oxidierende Schwefelkieslagerstätten oder brennende Kohleflöze im Erdinneren.

Erst durch Hutton wurden Vorstellungen von Magmakammern und Entstehung von grobkörnigen, plutonischen Gesteinen durch langsame Abkühlung entwickelt. Sie wurden nach Pluto, dem Gott der Unterwelt, benannt.

Der Streit wurde, was die Erstarrung von Lavaströmen betrat, zugunsten der Vulkanisten und, was die Wärmequelle betraf, zugunsten der Plutonisten entschieden. Der Sieg führte zu der Auffassung, dass Vulkaneruptionen ihre Explosivität ausschließlich endogenen, magmatischen Vorgängen verdanken. Erst in den letzten 30 Jahren wurden Hinweise auf die zentrale Rolle des Wassers gesammelt. Seit den 70er Jahren wurde die experimentelle Vulkanologie als neue Forschungsrichtung etabliert (Bayreuth, Kiel, Würzburg).

Die zweite große Kontroverse in den Erdwissenschaften wurde Anfang des letzten Jahrhunderts aufgeworfen. Alfred Wegener stellte 1912 der vorherrschenden Auffassung von der Permanenz der Ozeanbecken und Kontinente seine dynamischen Vorstellungen von wandernden Kontinenten gegenüber. Über 50 Jahre wurde seine Sichtweise von der Fachwelt bekämpft. Erst in den 60er Jahren revolutionierte Wegeners Vorstellung in der erweiterten Form des Sea Floor Spreading und der Plattentektonik die ganzen Erdwissenschaften.

So wurde eine neue Phase in der Erforschung der Vulkane eingeleitet. Die Vulkane werden jetzt in ihren globalen Rahmenbedingungen betrachtet.

Eine weitere Revolution erfolgte durch die Petrologie, welche vor allem Bowen mit der magmatischen Differenziation voranbrachte. In Deutschland sind zur Zeit noch zwei Vulkanologen aktiv, das sind Schminke und Lorenz.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 21:47 Uhr